Merkmale
Hals: kurz, gedrungen, federreich
Rücken: sehr kurz, breit
Schultern: breit, vom Halsbehang bedeckt
Flügel: gross, so tief getragen, dass die Spitzen der Schwingen den Boden berühren;
Sattel: voll befiedert; breit; Schwanz: sehr gross, aufrecht, Steuerfedern den Kopf etwa mit einem Drittel ihrer Länge überragend, vom Ansatz her breit, mässig gefächert, mit möglichst langen, säbelförmigen Hauptsicheln und gebogenen, aber nicht zu weichen, reich gestaffelten, anliegenden Nebensicheln
Brust: breit, stark gewölbt, leicht angehoben getragen
Bauch: breit
Kopf: gross, breit
Gesicht: glatt; bei älteren Hähnen fleischig, über den Augen wulstig
Kamm: einfach, sehr gross, breit aufgesetzt, dick, grobkörnig, Fahne der Nackenlinie folgend ohne aufzuliegen, mit bis zu 5 auf einer Bogenlinie des Kammes stehenden, breit angesetzten Zacken
Kehllappen: gross; dick, grobkörnig im Gewebe
Ohrlappen: rot
Augen: gross, lebhaft
Schnabel: kurz, kräftig
Schenkel: sehr kurz, gut befiedert
Läufe: kurz, dick, rund, unbefiedert, nur wenig sichtbar, im Gelenk gut gewinkelt
Zehen: mittellang, kräftig, gut gespreizt
Farbschläge
Blau, Gelb mit blauem Schwanz, Gelb mit schwarzem Schwanz, Gelb mit weissen Tupfen, Gesperbert, Goldhalsig, Gold-Porzellanfarbig, Gold-Weizenfarbig, Perlgrau, Perlgrau mit weissen Tupfen, Rebhuhnfarbig gebändert, Rot mit weissen Tupfen, Rotgeschultert, Schwarz mit dunklem Kamm und Gesicht, Schwarz mit rotem Kamm und Gesicht, Schwarz mit weissen Tupfen, Schwarz-Gold, Schwarz-Silber, Silberfarbig gebändert, Silberhalsig, Silber-Weizenfarbig, Weiss, Weiss mit blauem Schwanz, Weiss mit schwarzem Schwanz
Unterbringung
Chabo sind sehr genügsam und stellen keine grossen Ansprüche an die Haltungsbedingungen.
Wichtig ist ein trockener und zugfreier Stall und saugfähige und fusswarme Einstreu (z.B. Hanfeinstreu). Der Stall sollte mit mehreren Stangen auf gleicher Höhe ausgestattet sein.
Legenester stellt man am besten so in den Stall, dass sie dunkel und nicht sofort einsehbar sind.
Futter
Chabo sind bezüglich des Futters nicht anspruchsvoll und können wie andere Hühnerrassen mit Legemehl, Pellets, Körnermischung, Kräuter und ab und zu frischem Obst und Gemüse gefüttert werden.
Brut und Aufzucht
Chabo legen, je nach Zuchtlinie, zwischen 80 und 150 Eier im Jahr.
Die Hennen sind gute Glucken und umsorgen die Eier und die Küken sehr fürsorglich.
Bei zusagenden Bedingungen brüten sie zu allen Jahreszeiten.
Eine Glucke kann maximal 12 Eier bebrüten.
Die Brutdauer beträgt 20 Tage.
Hennen sind mit 5 Monaten ausgewachsen, Hähne mit 8 Monaten.
Mit ca. 3-4 Wochen kann man das Geschlecht bereits erkennen.
Verhalten
Chabo sind sehr friedlich. Sie können auch in gemischten Gruppen gehalten werden.
Sie werden schnell zutraulich und bauen in kurzer Zeit eine Bindung mit dem Halter auf.
Sie scharren wenig, wodurch der Rasen und die Blumenbeete verschont bleiben. Es können in der Regel mehrere Hähne zusammen gehalten werden.
Quelle:
Expertenwissen Geflügelzucht - Chabo - Manfred Bartl und Dr. Helmut Kroll
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